Telekom: Ende März erste Dörfer am Netz

Die Deutsche Telekom ist mit dem Breitbandausbau in Verzug, aber es geht voran: Ende März gehen die ersten Dörfer ans Netz. Das ist das Ergebnis einer Anfrage der CDU-Stadtratsfraktion. Ein Vertreter der Telekom stand im Ausschuss Rede und Antwort.

Über 100 Telefonkästen im Stadtgebiet aufrüsten und neu vernetzen – das hat die beteiligten Baufirmen dann wohl doch etwas überfordert. Aufgrund der guten Baukonjunktur sind zudem die Kapazitäten knapp. Entsprechend waren die Beschwerden aus der Bevölkerung, die die CDU aufgegriffen hat: Die Dauer offener Baustellen, die Baustelleneinrichtung und die Bauausführung standen dabei im Mittelpunkt. In den kommenden Wochen sollten aber deutliche Fortschritte sichtbar werden. 

Die Dörfer, die aus der Breitbandinitiative der Landesregierung bezuschusst werden, sollen Ende März ans Netz gehen. Ohne die Förderung des Landes wäre sonst in vielen Dörfern aus wirtschaftlichen Gründen auf absehbare Zeit kein Ausbau erfolgt. Bei den von der Telekom selbst auf eigene Kosten ausgebauten Gebieten (z. B. Blieskastel Zentrum) verschiebt sich der Start in die Sommermonate. Breitfurt wird zu späterem Zeitpunkt Telekom-Breitband erhalten. Auf der Bliesgaumesse wird die Telekom mit einem Stand vertreten sein. 

„Die CDU ist die Stimme des ländlichen Raumes und steht für technischen und wirtschaftlichen Fortschritt. Daher ist für uns der Ausbau gerade in unseren Dörfern so wichtig. Für viele Handwerker, Gewerbetreibende oder Arbeitnehmer mit Homeoffice und Telearbeit ist schnelles Internet ein echter Standortfaktor“, so CDU-Fraktionschef Holger Schmitt.