Die Stadt Blieskastel bietet in einem Pilotprojekt an verschiedenen Friedhöfen Rasengräber (Urnen- oder Erdbestattung) und Urnenbodendeckergräber als neue Bestattungsform an. Damit steht ein neues Bestattungsangebot bereit, das Angehörige von der Grabpflege entbindet. 

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung dazu auch die Pflegegebühren festgesetzt: 83 bzw. 87 Euro im Jahr kostet die Pflege je Grab. Die CDU-Fraktion beauftragte mit dem Beschluss auch eine Überprüfung nach einem Jahr, da es bei diesem neuen Angebot noch keine Erfahrungswerte gibt.

Als unseriös, unsachlich und teilweise auch fehlerhaft hat die CDU die wiederholten Einlassungen der SPD in den Blieskasteler Nachrichten sowie den Antrag für die kommende Stadtratssitzung kritisiert. So plane die SPD teilweise eine „Rolle rückwärts“ zu früheren Beschlüssen. Das habe schon bei der Agenda2010 nicht funktioniert und sei schlicht unglaubwürdig.

Zudem bestand über 3 Monate ausreichend Zeit und Gelegenheit, sämtliche Sachfragen zu diesem Thema zu klären. Die SPD hatte dies nicht genutzt: Weder beteiligte sie sich an der Sitzung der gemeinsamen „Arbeitsgemeinschaft Friedhöfe“, noch gab es im Vorfeld Fragen oder Änderungen zur Kalkulation im zuständigen Fachausschuss. Die Angriffe auf die Stadtverwaltung dienen daher nicht der Sache, sondern lenken allenfalls von der inneren Zerrissenheit und den Querelen innerhalb der SPD-Fraktion ab.