Kooperationsgesellschaft mit St. Ingbert in Vorbereitung

Die CDU Stadtratsfraktion will die Stadtwerke Bliestal durch Kooperationen zukunfts- und krisenfest machen. Dazu soll eine gemeinsame Kooperationsgesellschaft mit den Stadtwerken St. Ingbert gegründet werden. Beide Werke kooperieren schon seit Jahren und wollen ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen.

„Wir sichern damit die Eigenständigkeit und die Ertragskraft unserer Stadtwerke. Die Kooperation ist die Antwort auf Kostendruck und die steigenden Anforderungen bei den Versorgern“, so CDU-Fraktionschef Holger Schmitt. Im Bäderbereich kooperieren St. Ingbert und Blieskastel seit dem letzten Jahr.

Herausforderungen der Zukunft meistern

Auch der allgemeine Fachkräftemangel und die Altersstruktur der Belegschaft machen ein Umdenken notwendig. Gemeinsame Dienstleistungen bündeln, Funktionen zusammen erledigen und dadurch effizienter werden – das ist das Ziel der neuen Kooperationsgesellschaft. Langfristig sichert das die Eigenständigkeit der beiden Werke und deren Arbeitsplätze. Für die künftigen Herausforderungen durch technische Entwicklungen, Digitalisierung und Erneuerbare Energien müssen die Stadtwerke langfristig fit gehalten und die technischen Kompetenzen erweitert werden.

Versorgungssicherheit durch mehr Kompetenz

Für die CDU hat dabei die Sicherheit der Versorgungsnetze – ob Wasser, Gas oder Strom – höchste Priorität. „Auch mit Blick auf die zunehmenden Gefahren durch Internet-Sabotage und Hackerangriffe müssen Vorkehrungen getroffen werden“, so CDU-Fraktionschef Holger Schmitt. Die Kooperation biete dafür die Möglichkeit.

Im vergangenen Sommer hat der Bruch einer Hauptwasserleitung bei Erfweiler-Ehlingen drastisch vor Augen geführt, wie verwundbar die Versorgungsinfrastruktur ist. Die CDU hat daraufhin mehr Sicherheit für die Versorgungsnetze und eine bessere Notfallplanung gefordert.