Zukunftssicherung greift – Koalition stellt Antrag zur Generalsanierung

Beim Blieskasteler Freizeitzentrum hat sich in den vergangenen 12 Monaten viel bewegt: Neuaufstellung der Geschäftsführung, Aufbau einer Kooperation mit dem Bad in St. Ingbert, Erstellung eines Sanierungsgutachtens. Auch das Freibad war in den Sommerferien sehr gut besucht. 

„Unser Bad ist nach der Neuaufstellung wieder auf Erfolgskurs. Jetzt wollen wir mit vereinten Kräften parteiübergreifend Gelder bei Kreis, Land und Bund für eine Generalsanierung einwerben“, erklärte CDU-Fraktionschef Holger Schmitt. „Dazu haben wir einen Antrag für den nächsten Werksausschuss gestellt“, ergänzte sein Kollege Lukas Paltz von den Bündnisgrünen. 

Mehrstufiges Sanierungskonzept und langer Atem notwendig

Das aktuelle Beispiel von St. Ingbert zeigt, dass mehrere Jahre intensiver Vorbereitung zum Erfolg führen. Dort wurde ein Schulschwimmbecken vom Land mit 3 Millionen Euro bezuschusst. Dementsprechend richten sich CDU und Grüne auf einen Marathon zur Finanzierung ein und wollen stufenweise vorgehen: Zuerst wird die Sporthalle im Freizeitzentrum saniert. Hierfür hat das Land bereits einen Zuschuss von 700.000 Euro bewilligt. Wenn die Sporthalle fertig ist, soll auch das Schwimmbad generalsaniert werden. Es wird das mit Abstand größte Projekt in der jüngeren Stadtgeschichte werden.

Förderanträge für Bund und Land vorbereitet

Im vergangenen Sommer hat der Aufsichtsrat ein Sanierungsgutachten für das Schwimmbad beauftragt, für das sich CDU und Grüne ausgesprochen hatten. CDU und Grüne wollen, dass die Ergebnisse im nächsten Werksausschuss vorgestellt werden. Die CDU hat zudem über ihren Bundestagsabgeordneten Markus Uhl die Möglichkeiten für eine Bundesförderung erörtert. Entsprechende Anträge sind bereits in Vorbereitung, erklärte Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener der Koalition auf Anfrage. Auch beim Land sollen weitere Zuschüsse beantragt werden. 

Beteiligung von Kreis und Umland notwendig

Für den künftigen Betrieb des Bades und seiner Kosten fordern CDU und Grüne erneut ein Kreisbäderkonzept, wie es bereits in St. Wendel gelebte Praxis ist. Das ist für den langfristigen Weiterbetrieb unerlässlich. Im vergangenen Jahr hat Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener daher Gespräche mit dem Landrat aufgenommen. Denn das Bad dient auch den Bürgern umliegender Gemeinden und dem Schulsport.